Praxis Angerer

Psychiater Theresia Angerer Zürich

Dr. med. univ. Theresia Angerer

Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapie FMH

Zürichs erste «Freilufttherapeutin» mit Treffpunkt in 8001 Zürich

Online-Therapieangebot für Kriseninterventionen

Tel   043 443 17 07 (bis Ende Mai 2022)


Behandlungsanfragen nur per E-Mail

! Wichtig !

1. E-Mail mit Betreff Behandlungsanfrage (löst eine automatisierte Antwort mit Anmeldeformular aus) an psy.ch.zh@gmail.com


2. E-Mail mit Betreff Anmeldeformular
Ausgefülltes, unterschriebenes Anmeldeformular bitte anhängen und zurückmailen (kommt auch an, wenn einfach auf die "canned"-E-Mail-Adresse, zustande kommend durch die automatisierte Gmail Antwort, geantwortet wird).
Sollten Sie den Betreff vergessen haben zu ändern, bekommen Sie halt nochmals ein leeres Anmeldeformular prompt zugeschickt und ich hab ein bisschen Chaos im Posteingang, aber das ausgefüllte Formular, vorausgesetzt Sie haben es vorher abgespeichert, sollte dennoch ordnungsgemäss ankommen. Hauptsache, es funktioniert, da bin ich pragmatisch.

Sicherheitshinweis: Es handelt sich auf meiner Seite um eine Gmail-Adresse (Google E-Mail) mit Standard-Verschlüsselung, also keine spezielle Verschlüsselung wie bei der HIN-Email. Bitte schreiben Sie mir per E-Mail nur, wenn Sie sich der Gefahr durch Cyberkriminalität bewusst sind und damit einverstanden, dass Sie den Nachrichtenaustausch mit der Praxis Angerer auf ihr eigenes Risiko eingehen.

Nachdem ich wöchentlich Newsletter mit Warnungen bezüglich Cyber-Risiken erhalte: IT-Expertin bin ich zwar nicht, denke mich jedoch umfassend informiert zu halten und bin aktuell, nach mehreren Gesprächen mit IT-Experten, der Meinung, dass wenn jemand wirklich unbedingt gewisse Daten haben will, findet er einen Weg sie sich zu besorgen. Die Homepage der Polizei, Abteilung für Cyberkriminalität, kann Ihnen dazu, bei Interesse, aktuelle Informationen liefern. Hiermit denke ich hinreichend auf das Risiko der Cyberkriminalität hingewiesen zu haben.

Konsultationszeiten

Montag – Donnerstag    10:00 - 18:00 Uhr
Freitag                           10:00 - 13:00 Uhr

Nach Vorgaben des BAG sind reguläre Erstgespräche telemedizinisch aktuell nicht gestattet, diese finden daher stets in Person und unter freiem Himmel statt. Eine persönliche Konsultation ist nach meiner Erfahrung der telemedizinischen Konsultation überlegen und nach Möglichkeiten vorzuziehen, jedoch gibt es durchaus nachvollziehbare Gründe, warum dies manchmal nicht möglich sein sollte. Am Ende entscheidet jedoch ihre Grundversicherung, ob sie die Kosten für eine telemedizinische Behandlung übernehmen will oder nicht.

Artikel 32 Abs. 1 KVG:
Die Leistungen nach den Artikeln 25–31 müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein.» 

Um das Gesundheitssystem zu entlasten, kann jeder einzelne Arzt und Therapeut und jeder einzelne Patient seinen Beitrag leisten. Wir Therapeuten wollen gebraucht werden, wo unsere Hilfe nötig und sinnvoll ist. Diese Hilfe nach der Intervention wieder loszulassen, mag die eine oder andere Patientin (bisher keine männlichen Patienten mit diesem Problem) zu Beginn etwas Mut kosten, jedoch ist das Schweizer Gesundheitssystem gut aufgestellt. Sie werden rasch jemanden finden, der Sie begleiten kann, auch wenn ich einmal nicht persönlich zur Verfügung stehen sollte.


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Die Verrechnung erfolgt über die Grundversicherung nach Tarmed-Tarif per Tiers Payant
(Rechnung geht direkt an die Versicherung, Sie erhalten eine Kopie per E-Mail). Keine Zusatzversicherung notwendig.


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Hier werden Sie bald mein aktuelles Leistungsspektrum finden – Homepage im Entstehen :)

Depression
Angststörungen (v.a. Prüfungsangst)
Anpassungsstörung, PTSD


Psychopharmakologische Unterstützung
Phytotherapeutische Unterstützung

Selbstzahler
ADHS-Coaching für Frauen, Unterstützung für Angehörige (z. B. sollte die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe nicht infrage kommen)
Firmen: z. B. Beisitz bei Vorstellungsgesprächen, Vermittlung bei Konfliktsituationen im Betrieb etc.


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Freilufttherapie – die Entwicklung:

Am 01.07.2019 durfte ich meine Praxis im Kreis 6 in Zürich eröffnen, nicht wissend, was nur ein paar Monate später passieren sollte. Es waren 13m2, die ich in einer sehr netten, aber leider auch sehr beengten, Praxis gestalten durfte und so schön und liebevoll wie möglich für meine Patienten eingerichtet hatte. Kaum damit fertig, passierte das Undenkbare, eine Pandemie und ich als Risikopatientin. Schnell wurde mir klar, dass es nicht möglich sein würde, die strikten Auflagen des BAG und der GD ordentlich umzusetzen, um den Schutz meiner Patienten zu gewährleisten. Die Übertragung durch Aerosole war durch die rasante Ausbreitung sofort erkennbar und damit auch, dass das Risiko auf 13m2 zu hoch war, um dies einem Patienten oder mir selbst zuzumuten.

Schweren Herzens entschloss ich mich aufzugeben, was ich mir gerade erst erarbeitet hatte. Den Umzug meiner Praxiseinrichtung mitten in der Pandemie war ein Kraftakt sondergleichen, und doch waren die richtigen Menschen im richtigen Moment ganz plötzlich da. Da wusste ich, es ist Veränderung, die da gerade passiert und ich darf Vertrauen darauf haben, dass sich der Weg, wie es weiter geht, klären wird, während ich laufe.

Dann am 01.06.2020, ein besonderer Tag in meinem Leben, war es plötzlich klar. So schön und abwechslungsreich hätte ich meine Praxis niemals einrichten können. So oft habe ich meine Patienten noch nie von absoluter Verzweiflung zu einem Lächeln am Ende einer Konsultation wechseln sehen. Die Einflussfaktoren sind am Ende so vielfältig, dass mir im Traume nie eingefallen wäre, was da alles therapeutisch eine Rolle spielen könnte, alleine dadurch, dass die Therapie unter blauem, manchmal auch grauen, Himmel stattfinden würde. Seither finden also die Konsultationen vorzugsweise in der Natur statt, ehemals um die grösstmögliche Risikoreduktion durch infektiöse Aerosole zu erreichen, mittlerweile jedoch v.a., weil sich die neue Umgebung interessanterweise als klarer therapeutischer Vorteil erwiesen hat. Therapieerfolge, z. T. verbunden mit Jobwechsel, Entscheidung zur Weiterbildung, Veränderung der Wohnsituation, etc., treten deutlich schneller ein.  Einen besseren Ko-Therapeuten als die Natur könnte ich mir wahrlich nicht wünschen. Schrittweises heranführen an das Konzept der Achtsamkeit und auf Wunsch unterstützende Medikation aus der Pflanzenheilkunde haben wohltuende Wirkung bei allerlei Beschwerden.

Das Standardtherapiesetting im kleinen Konsultationszimmer hat sich lange gehalten – auch ich habe so begonnen und dies über viele Jahre, schon vor meiner Selbstständigkeit, praktiziert. Nachdem, was ich heute aber weiss, ist es für mich an der Zeit, mit den über das letzte Jahr gewonnenen Erkenntnissen mitzuwachsen und diese Chance zur therapeutischen Optimierung für meine Patienten und für mich ganz persönlich zu nutzen. Wenn man einen Moment innehält, leuchtet die heilende Wirkung der Natur auch ein, jedoch hätte ich vor der Pandemie weder die Idee noch den Mut aufgebracht einen so drastisch anderen Weg zu gehen.

Erst als ich damit anfing, die Patienten im Freien zu konsultieren und mich im Verlauf immer mehr damit auseinandergesetzt habe, habe ich gesehen, dass u. a. ein mir vertrauter und sehr erfahrener Gerichtspsychiater, mittlerweile pensioniert, mit seinen Patienten, die er in nicht forensischem Kontext behandelt, sogar therapeutische Wanderungen unternimmt. Auch er ist von der heilenden Kraft der Natur und ihrem therapieunterstützenden EInfluss überzeugt. Stillstand ist keine Alternative, der ich mich annähern möchte, denn das Leben selbst ist Bewegung, Veränderung, Anpassung, damit wunderbar und vielseitig und so möchte auch ich in Bewegung bleiben.

Die verhaltenstherapeutische Therapiestunde wird stets unter freiem Himmel, im Modus des langsamen und achtsamen Spazierens durchgeführt. Dieses Therapiekonzept, bestens bekannt aus dem stationären Setting, findet seine Wurzeln in ganz ähnlicher Weise in den Anfängen der heutigen EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) nach Shapiro.

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Eigene Überlegungen für die Philosophen unter uns

Für die Orientierungslosen

Der Krisenkompass
Wann passiert Veränderung von nicht optimalen Lebensbedingungen?
... Wann entsteht etwas Neues?
... Wann zeigt sich der wahre Kern unseres Wesens?
... Wann findet persönliche Reifung statt?


Für die Hoffnungslosen

Akzeptanz der Finsternis, Vertrauen auf das Licht
Ohne Finsternis gibt es kein Licht.
Das Licht ist uns hell, weil es auch Finsternis gibt und
je dunkler es ist, desto klarer leuchtet uns der kleinste Lichtstrahl.
Die Hoffnung hat sich bereits auf den Weg gemacht,
es soll nicht für immer finster bleiben.


Für Kranke und Gesunde

Tief durchatmen, Lasten abgeben, sich aufrichten, nach vorne blicken. Noch ist nicht morgen und das Morgen mag ganz anders sein, als wir es vermuten. Das Leben ist wie Wasser in einem Fluss, es ist ständige Veränderung.

  

Mehr dazu erfahren Sie bei Interesse gerne von mir persönlich. Ich freue mich darauf, Sie kennenlernen zu dürfen.



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Im Notfall

Ärztefon: 0800 33 66 55  www.aerztefon.ch

USZ psychiatrischer 24-Stunden-Notfalldienst: 044 255 11 11







































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